Programm

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Teil 1 - Themenseminar

Montag, 06.08. bis Mittwoch, 08.08.2018

(Beginn am Montag um 18 Uhr mit dem Abendessen / Ende am Mittwoch um 13 Uhr)

Brainspotting und Focusing

Arbeiten mit dem inneren und äußeren Felt Sense

Der Workshop führt in die Brainspotting-Methode ein,die 2003 von Dr. David Grand entwickelt worden ist. Diese Methode eignet sich sowohl zur psychotherapeutischen Behandlung von Traumafolgestörungen als auch zum Coaching. Neben dem inneren Felt Sense wird der äußere Felt Sense genutzt, um die zu verarbeitenden Themen auf Körperebene zu aktualisieren und verarbeiten zu helfen. Im Zusammenspiel von Brainspotting und Focusing lassen sich Blockaden lösen und Traumata integrieren. Die Teilnehmenden werden erfahren, wie Brainspotting und Focusing fließend ineinander übergehen und in andere Behandlungsformen integriert werden können. Das Seminar enthält Demonstrationen, Selbsterfahrung und Praxis in Kleingruppen, Vorlesung und Diskussionen. Es richtet sich an alle, die psychotherapeutisch mit Klienten arbeiten. Vorkenntnisse in Focusing oder Brainspotting sind nicht erforderlich.

Gastreferent: Oliver Schubbe (Leiter des Instituts für Traumatherapie Berlin) mit Achim Grube 

Voraussetzungen: keine

Zur Anmeldung

Teil 2 - Seminare (parallel laufend)

Mittwoch, 08.08. bis Sonntag, 12.08.2018

(Beginn am Mittwoch um 18 Uhr mit dem Abendessen / Ende am Sonntag um 13 Uhr)

Aufbauseminar Focusing II

Begleiten lernen

Sie haben erste Erfahrungen mit Focusing gemacht und möchten nun wissen, wie die Begleitung des Prozesses von anderen und durch andere aussehen kann ?

Dieses Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, vertiefende Begriffe und Methoden aus dem Focusing zu erlernen und anzuwenden. Das Einüben der wechselseitigen Begleitung wird im Mittelpunkt der gemeinsamen Seminararbeit stehen.     Im partnerschaftlichen Focusing können Sie die unterschiedlichen Techniken der Begleitung, wie zum Beispiel das Saying Back und das Fragenstellen, praktisch ausprobieren. Sie lernen dabei kennen, welche unterschiedlichen Erlebenszugänge zum Felt Sense möglich sind und wie der Umgang mit Engstellen und kritischen Stimmen im Focusing-Prozess gelingen kann. Begleitend und unterstützend werden hierzu individuelle Wege zur körperlichen Präsenz und zum persönlichen Freiraum aufgezeigt und eingeübt. Im Seminar erleben Sie Focusing im Wechsel von Theorie und Praxis (in eigenen Focusing-Prozessen) und sind danach in der Lage, partnerschaftliches Focusing in seinen Grundzügen selbstständig anzuwenden.

Leitung: Delia Conrad und Christine Grube

Voraussetzungen: Focusing I oder abgeschlossenen GFK - Basisausbildung

Zur Anmeldung  

Integrationsseminar Focusing IV

Begleiten lernen

Das abschließende Integrationsseminar verhilft Ihnen dazu, Vertrauen in den eigenen Begleitstil zu gewinnen.

Dazu bietet das Seminar viel Erprobungsraum in der Begleiterrolle, so dass einerseits die Wirksamkeit der eigenen Focusinghaltung fühlbar wird und zudem eine wohlwollende Auseinandersetzung mit den dabei aufkommenden Unsicherheiten Platz findet. Auch das dabei häufig angestoßene Bewertungsthema wird aufgegriffen und kann - wie auch andere Themen - in den eigenen Focusing-Prozessen vertieft werden. Durch mehrere aufeinander folgende Focusing-Prozesse mit derselben Person und in verschiedenen Formen der Supervision wird auch die Dynamik von Prozessfolgen zum Thema.

Daneben werden wir strukturgebundene Anteile der Begleiter*innen/ Focussierenden und musterhafte Wiederholungen in den Prozessen aufspüren, reflektieren und diese theoretisch verständlich machen. Ausblickend befassen wir uns mit der Bedeutung und den Möglichkeiten von Focusing für die persönliche Arbeits- und Lebenswelt.

Leitung: Petra Colombo und Regina Jürgens

Voraussetzungen: Nachweis der Module Focusing I, II und III

Zur Anmeldung 

Supervisions - Seminar (halbtags)Prozess-Seminar

Ich möchte mich in diesem Halbtagsseminar als Berater für supervisorische Anliegen jeder Art im Zusammenhang mit dem Praktizieren von Focusing zur Verfügung stellen. Ich habe selbst keine gestalterischen oder thematischen Vorgaben.

Das Seminar wird also davon leben, dass Ihr Eure Anliegen in Form von methodischen Fragestellungen, Fragen zur Arbeit mit Klient*innen („Fallsupervision“), zum Finden und „Genauern“ eines eigenen Focusing-„Stils“, zur Indikation für Focusing in Beratung und Psychotherapie und ähnliches mehr mit und einbringt. Wir können und werden uns natürlich während unserer Arbeit auch mit partnerschaftlichen oder in der Kleingruppe angeleiteten Focusing-Suchprozessen unterstützen. In der Gestaltung unserer zeitlichen und räumlichen Arbeitsbedingungen sind wir frei und können uns diesbezüglich weitgehend selbst organisieren. Ich denke, das Seminar kann für Focusing-Menschen interessant sein, die mindestens das Einführungs- und das Begleitseminar (Focusing I und II) absolviert haben oder die das Seminar im Rahmen ihrer Weiterbildung zum(r) Focusing-Trainer*in oder -Ausbilder*in FN nutzen wollen (s. Weiterbildungsordnung auf unserer Homepage). Für nähere Informationen könnt Ihr Euch gerne an Antje Sommer-Schlögl (Focusing-Büro) oder direkt an mich wenden. Ich freue mich auf unser Treffen.

Leitung: Thomas Franke

Teilnehmerzahl: mind. 3, max. 6 Personen;

Voraussetzung: mindestens Focusing II (Begleitseminar)

Zur Anmeldung 

Themenseminar 

Passt mein Leben noch zu mir ?

In Focusing-Haltung praktizieren wir den kreativen und achtsamen Umgang mit uns in Zeiten von Veränderung und Neuorientierung. Wir geben der Stimme unserer Sehnsucht Raum, „die oft weiser ist als das anerzogene Gefühl für „Richtigkeit“, Sicherheit und Wahrheit““, wie es John O`Donohue sagt. Wir erschließen uns Fähigkeiten, die unsere Resilienz fördern und uns auch in schwierigen Zeiten weise handeln lassen.

Leitung: Silvia Boorsma

Voraussetzungen: Focusing Begleiterfahrung

Zur Anmeldung 

Themenseminar 

Charakter - Strukturen und Wohlbefinden

Das GFK - Charakterstruktur-Modell ist ein Persönlichkeits-, Beziehungs- und Kommunikationsmodell, das die unterschiedlichen Denk-, Fühl- und Verhaltenswelten von Menschen beschreibt und systematisiert.

Mit Hilfe des Modells können eigene „strukturgebundene“ Anteile (immer wiederkehrende Gefühle, gleichbleibendes Denken, stereotype Verhaltensweisen, eingeübte Muster) kennengelernt und erkundet werden. Eine Ahnung kann entstehen, in welch unterschiedlichen „Welten“ wir Menschen eigentlich Zuhause sind. Mit den eigenen „Strukturgebunden-heiten“ so umgehen zu lernen, dass das jeweilige Verhältnis zur Welt seinen authentischen Ausdruck findet und das eigene Wohlbefinden in der Welt grundlegend gestärkt wird, ist Anliegen dieses Seminars.

Leitung: Jules Zwimpfer und Friedgard Blob

Voraussetzungen: keine

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